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M94.5 Sommer-Hack

Best of Münchener Badeseen

Autor(en): Matthias Tonon am Montag, 19. Juni 2017
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Quelle: Wikimedia

Feldmochinger See | © Wikimedia

Ihr habt Lust auf See, aber kein Auto zur Hand? Kein Problem. Wir haben für euch fünf super Badeseen in München rausgesucht.

30 Grad, Sonnenschein, Uni nervt und ihr habt Lust auf See, aber kein Auto zur Hand? Kein Problem, wir haben für euch fünf super Badeseen herausgesucht, die auch schnell und locker mit Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind.

 

Lerchenauer See: Der kleine Urbane

Wer baden will, aber trotzdem die Stadt im Rücken haben will, der ist am Lerchenauer See, direkt in der Nähe vom Olympiapark, genau richtig. Er ist der kleinste und zentralste der drei Seen im Münchner Norden. Am einen Ufer von Hochhäusern umringt, kann man sich hier wunderbar im urbanen Flair treiben lassen. Für Durstige gibt es am Westufer einen Biergarten direkt am Wasser, schön gelegen, nur leider am Wochenende oft mit Blas- und Schlagermusik, die quer über den See schallt, aber dafür gibt’s ja Kopfhörer. Grillen kann man in bestimmten Bereichen am Ostufer. Definitiv ein Tipp, wenn man mal den etwas anderen Badesee haben will, inklusive Blick auf den Olympiaturm.

Wie komm ich da hin? Mit U-Bahn bis zum OEZ und dann entweder zu Fuß (10 Min) oder mit dem Bus 60 bis ans Ufer


Lerchenauer See Quelle: Wikimedia

 

Feldmochinger See: Der Klassiker 

Wer ohnehin im Münchner Norden wohnt, dem dürfte der Feldmochinger See eigentlich ein Begriff sein. Als größter der Dreiseenplatte ist er wohl auch der bekannteste Badesee in der Gegend und deshalb am Wochenende häufig etwas überlaufen. Es lohnt sich also im Zweifel den Studentenalltag auszunutzen und mal unter der Woche vorbeizuschauen. Wem Schwimmen noch nicht Sport genug ist, der kann sich zusätzlich noch auf den Beachvolleyballplätzen austoben. Wer dann nach dem ganzen Sport Hunger bekommt, darf auch gern den Grill auspacken, allerdings nur in bestimmten Grillzonen am Westufer.

Wie komme ich da hin? Mit U-Bahn oder S-Bahn nach Feldmoching und von da laufen oder mit dem Bus 172 direkt ans Wasser


Feldmochinger See Quelle: Wikimedia

 

Riemer See: Der coole Allrounder

Den Riemer See verdanken wir der Bundesgartenschau 2005. Seitdem hat er sich zu einem Badehighlight im Münchner Osten gemausert. Weil der See ursprünglich nicht wirklich als Badesee geplant war, ist er auch ein bisschen mehr als das. Neben den normalen Badesee-Features wie Liegewiesen, Volleyballplätzen und Strand-Café, gibt es hier z.B. am Ostufer einen Kiesstrand für alle, die sich ein bisschen an die Cote d'Azur träumen wollen. Allerdings muss man die Sonne schon sehr gerne mögen, denn Schatten ist hier Mangelware. Also entweder Schirm einpacken oder zumindest genügend Sonnencreme.Noch eine kleine Warnung: Weil ständig frisches Wasser in den See gepumpt wird, ist das Wasser eher kalt, also nichts für echte Warmduscher.

Wie komme ich da hin? S-Bahn bis Gronsdorf oder U2 bis Messestadt Ost und dann noch eine knappe viertel Stunde zu Fuß


Riemer See Quelle : Wikimedia

 

Fasaneriesee: Der Kitschige

Der Fasaneriesee bildet mit dem Lerchenauer und Feldmochinger See das Münchner „Seentrio“ im Norden. Nur wenige Kilometer vom Stadtkern entfernt, fühlt man sich hier plötzlich wie ins tiefste Oberbayern gebeamt: Dicht bewachsene Ufer, schattige Wiesen und dunkelgrün schimmerndes Wasser wie an einem versteckten Waldsee. Also Idylle pur mitten in München. Für Fussballbegeisterte gibt es einen Bolzplatz. Grillen ist auch erlaubt, allerdings nur in den vorgesehenen Bereichen. Weil der See keinen natürlichen Zufluss hat, ist das Wasser leider nicht immer das sauberste. Aber das sind dann wirklich Luxusprobleme.

Wie komm ich da hin? Einfach mit der S-Bahn zur Fasanerie und dann noch 10 Min zu Fuß – sehr gut machbar. Oder gleich mit dem Rad


Fasanerie See Quelle: Wikimedia

 

Feringasee: Der nackte Außenseiter

Der Feringasee in Unterföhring ist zwar ein bisschen weiter draußen als die anderen Seen in unserer Liste, allerdings gilt er als Klein-Adria von München. Ob an dem Vergleich irgendetwas dran ist, muss zwar jeder selbst rausfinden. Aber die etwas längere Anreise lohnt sich durchaus: klares Wasser und weitläufige Liegewiesen mit genügend schattigen Plätzen zum Entspannen und Wegdösen. Am Ostufer hingegen geht’s eher sportlich zu. Da ist genügend Platz für Fussball, Badminton und Frisbee. Und wer dann von der ganzen Bewegung richtig durchgeschwitzt ist, belohnt sich einfach mit einem Sprung ins kühle Wasser. Besonderes Highlight: eine schicke Landzunge, die in den See ragt, aber leider nur für FKK-ler reserviert ist. Grillen darf man nur am Südufer, aber wem das ohnehin zu viel Stress ist, für den gibt es einen hübschen Biergarten direkt am See.

Wie komm ich da hin? Am schlausten mit dem Rad einmal durch den Englischen Garten - das lohnt sich allein schon-  und dann noch zwei, drei Kilometer weiter Richtung Nordosten. Für Radlfaule: Mit der S-Bahn nach Unterföhring und den Rest laufen (ca. 15 Min)


Feringasee Quelle:  Wikimedia

 

Bildergalerie
Feldmochinger see
Platte des Monats

Conor O'Brien zeigt mit The Art of Pretending to Swim, dass Indie-Folk auch im Jahr 2018 noch spannender klingen kann, als man das von diesem Genre erwartet hätte. Das vierte Album der Villagers vereint, was eigentlich widersprüchlich wirkt: Folk mit R'n'B und Experimentierfreude mit Zugänglichkeit. 

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M94.5 präsentiert
Donnerstag, 18. Oktober, 18 Uhr
M218 LMU Hauptgebäude
 
Munich Rocks!
Donnerstag, 18. Oktober 2018
 
Freitag, Samstag: 19./20. Oktober
 
Neuhauser Musiknacht
Samstag, 27. Oktober 2018
M94.5 Bühne @ Freiheizhalle

 

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