Melli Zech im Interview
Mit 17 in der Großstadt
Sängerin Melli Zech ist zwar erst 17 Jahre alt, überzeugt aber mit ihrer besonderen Stimme. Im Interview hat sie über ihre musikalischen Anfänge und Ziele gesprochen.
Du hast schon mit 6 Jahren angefangen Musik zu machen. Warst du ein Wunderkind oder wie kann man sich das vorstellen?
Eigentlich gar nicht. Ich hatte früher relativ viele Probleme in der Schule wegen Lesen und Rechtschreibung. Da meinte einer meiner Lehrer, dass es leichter wird, wenn man ein Instrument spielt. Gitarre wäre ganz gut, weil wir hatten eine Gitarre in der Klasse und deshalb war ich dann in der Pause immer da und hab ein bisschen rumgeklimpert. Und so hat sich das entwickelt.
Und seit du 12 bist schreibst du deine eigenen Songs, oder?
Ich war dann bei meinem Gitarrenlehrer und der hat eigene Songs geschrieben und mich dann auch immer total gefördert. Er war dann auch immer sehr dahinter, dass wir viel Musik machen privat. Ja, klar hat man davor schon Songs selbst geschrieben, aber die waren nicht so repräsentabel. Aber mit 12 hab ich dann einen Song geschrieben, den man live spielen konnte und der war über meine erste große Liebe geschrieben.
Wenn du anfängst Songs zu schreiben, um was geht es da? Ist Liebe immer noch das zentrale Thema?
Viele setzen sich hin und versuchen einen Song zu schreiben, machen sich Stichpunkte oder schreiben Sätze auf. Aber bei mir ist es so, dass es einfach kommt. Dann ist es egal, ob ich in der Bahn sitze oder in der Schule bin. Oder auch irgendwo bei Freunden. Dann habe ich eine Idee und dann schreibe ich das auch auf, egal ob das auf ein Buch ist, auf einen Block, auf dem Handy (lacht).