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Dylan Laurion im Interview

Sänger, Autor und Journalist

Quelle: M94.5

Dylan Laurion

Er ist Musiker, Schriftsteller, Journalist und Künstler in einem. Gibt's nicht?  Dylan Laurion aus New Hampshire überzeugt euch vom Gegenteil.

Du hast mal erwähnt, dass Songtexte für dich wichtiger sind, als die eigentliche Musik. Warum?

Ich hatte als Kind beim Musik hören immer eine Geschichte im Kopf gesehen, wegen der Texte. Songtexte waren mir immer sehr wichtig. Mit jedem Album bin ich aber mehr davon weggekommen. Statt mich nur auf die Lyrics zu fokussieren, habe ich mich zu einer eher folkigeren Tradition hinbewegt. Von daher benutze ich mittlerweile sehr viele verschiedene Instrumente.

Du arbeitest auch als Journalist und schreibst Kolumnen. Denkst du, es gibt eine Verbindung zwischen Musikern und Journalisten? Wenn ja, wie wichtig ist diese?

Ich denke, da sollte eine sein. Da kann definitiv eine sein. Die Beziehung der beiden ist sehr wichtig. Bei mir ist das so, egal, ob ich Songtexte schreibe oder journalistische Texte, dass ich mich auf die Wahrheit fixiere. Über mich selbst oder über die Erfahrungen anderer. Ich schreibe sehr viele Songs und auch Kurzgeschichten so, dass es erst mal autobiographisch wirken könnte, aber ich verinnerliche andauern Geschichten, die ich um mich sehe. Manchmal kommt es von mir, manchmal von Fremden oder Freunden, aber die Hauptsache ist für mich, dass Wahrheit drin steckt und daher finde ich es sehr wichtig, die musikalische und die journalistische Perspektive zu verbinden.

Bei der Recherche konnte ich keine Facebook-Seite von dir finden. Bist du kein großer Fan von Social Media?

Eine Leidenschaft von mir ist es, Social Media zu vermeiden. Jeder sagt mir, ich soll mich da anmelden, vor allem weil ich ja auch im kreativen Bereich tätig bin und viel performe. Ich bin da sehr altmodisch und vielleicht muss ich mich ja ändern und mir ein Instagram Profil zulegen, aber ich gehe lieber zu Radiosendern und rede da mit Leuten. Die menschliche Verbindung ist mir sehr wichtig. Mir wäre es lieber, wenn die Leute eher auf das achten, was ich kreiere und weniger auf mich persönlich. Ich würde es bevorzugen, wenn Leute meine Musik hören und mich auf der Bühne sehen, anstatt ein Bild von mir, auf dem ich Gitarre spiele, koche oder zeige, was ich zum Frühstück gegessen habe.


 

Platte des Monats

Conor O'Brien zeigt mit The Art of Pretending to Swim, dass Indie-Folk auch im Jahr 2018 noch spannender klingen kann, als man das von diesem Genre erwartet hätte. Das vierte Album der Villagers vereint, was eigentlich widersprüchlich wirkt: Folk mit R'n'B und Experimentierfreude mit Zugänglichkeit. 

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Donnerstag, 18. Oktober, 18 Uhr
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Donnerstag, 18. Oktober 2018
 
Freitag, Samstag: 19./20. Oktober
 
Neuhauser Musiknacht
Samstag, 27. Oktober 2018
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