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Neu bei Monaco Breaks

Breaks Finest

Quelle: Universal

Haiyti - Montenegro Zero

Die Monaco Breaks Crew hat sich für euch durch die interessantesten Neuerscheinungen im Deutschrap gehört. Mit dabei sind Haiyti, Sam Sillah und Sterekowski.

​Haiyti - Montenegro Zero [Universal Music Group]

Bisher hieß Haiyti für mich zurücklehnen, zuhören und mit dem Kopf nicken. Die 2016 erschienene Nummer „Messer“ ist für mich das Flaggschiff ihrer Diskografie: Die Bilder, die sie mit ihren poetischen Reimen malt, verkauft sie unter dem Wert, als sie sich Cloud-Rap als Medium aussucht. Sie wirkt zunächst noch wie einer der schon unzähligen Cloud-Rap-Künstler, die Texte verwerfen, wenn sie dafür mehr als 15 Minuten dasitzen müssen. In meinem Sinne machte sie aber genau dieses Understatement zur Avant-Garde. Ihr Debütalbum „Montenegro Zero“ ist dafür ein Move, den ich (noch) nicht verstehe. Die Beats klingen, als wären sie ihre Alten, nur forciert auf Tanzbarkeit getrimmt, die Texte sind zu oft repetitiver Unsinn und ihr Gesang ist zu Geschrei degradiert.
 
Bobbie Spangler
 
 
 

Sam Sillah - Kreis EP [Arjuna]

Der Düsseldorfer hat mit der „Kreis EP“ seine erste eigene Auskopplung auf den Markt gebracht und für mich damit einen sehr gelungenen Start hingelegt. Sehr eingängige Beats mit einem makellosen Flow und technisch sehr guten Texten. Thematisch dreht sich die Platte allerdings noch etwas „im Kreis“, da sich gefühlt die Hälfte der Zeit nur bedankt wird. Aber mit einem Label Deal bei Arjuna, an der Seite von Cr7z darf man schon mal dankbar sein.

​Henri Sarafov

Sterekowski - ehrlich & roh EP [Eigenvertrieb]

Sterekowski zeigt Präsenz aus dem Stuttgarter Untergrund. Auf seiner EP beweist er nicht nur einen guten Geschmack für Beats, sondern berappt diese auch mit einer sehr markanten Stimme. Keiner der vier Tracks ist sonderlich hochwertig aufgenommen, was für mich aber auch den Charme ausmacht. Man bekommt beim Durchhören das Gefühl, als säße man gerade mit Sterekowski im Studio und er würde einem die Texte vor der Aufnahme nochmal vorrappen.Textlich spricht mich die „ehrlich & roh EP“ allerdings nicht sonderlich an, da alle Reime sehr simpel gehalten sind und er inhaltlich auch nicht gerade mit viel Innovation glänzt.

​Henri Sarafov

 

 

Platte des Monats

Conor O'Brien zeigt mit The Art of Pretending to Swim, dass Indie-Folk auch im Jahr 2018 noch spannender klingen kann, als man das von diesem Genre erwartet hätte. Das vierte Album der Villagers vereint, was eigentlich widersprüchlich wirkt: Folk mit R'n'B und Experimentierfreude mit Zugänglichkeit. 

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M94.5 präsentiert
Donnerstag, 18. Oktober, 18 Uhr
M218 LMU Hauptgebäude
 
Munich Rocks!
Donnerstag, 18. Oktober 2018
 
Freitag, Samstag: 19./20. Oktober
 
Neuhauser Musiknacht
Samstag, 27. Oktober 2018
M94.5 Bühne @ Freiheizhalle

 

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