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Zum 30. Mal Munich Rocks: ein Nachbericht

Geburtstagsfeier bei Munich Rocks

Quelle: M94.5/ Lena Abs

BEATNIKBOY beim Munich Rocks

Kann eine Geburtstagsparty ohne Torte eine gute Party sein? Oh ja, das kann sie. Es braucht nur die richtige Musik und schon hüpfen die Gäste vor Freude.

So geschehen im Ampere! Munich Rocks feierte seinen 30.! Zwar ohne Geburtstagskuchen, dafür mit vier Acts und einer fröhlichen Crowd.

Jonas Rehm machte den Anfang und sorgte dafür, dass es im Ampere gleich zu Beginn wärmer und wärmer wurde. Das schaffte der Singer-Songwriter wohl durch seine verträumten Lieder und seinen klaren Gesang. Während man da im Publikum sanft hin und her schaukelte, war schnell vergessen, dass man nicht gerade im Hochsommer an der Isar liegt und sich die leichte Sommerbrise wohl tatsächlich eingebildet haben muss. Außerdem hat Jonas vermutlich mit seiner Stimme eine Art magischen Sog erzeugt. Voll war es im Ampere, inklusiver langer Schlange davor - und das schon zu früher Stunde.

Das zweite Bier des Abends

Der Sog der Musik hielt an. Er wurde nur etwas schneller. Die Jungs von Line Walking Elephant machten folkig rockigeren Tönen weiter. In festlicher Stimmung war das Publikum schon nach Jonas Rehm und Line Walking Elephant sorgte dann dafür, dass man merkte: „Okay, heute wird’s wahrscheinlich doch länger“. Feierwütig waren sie, die Münchner. Aber nicht alle hatten auch das Glück, im Ampere noch Platz zu finden - Einlass-Stopp! Dabei waren Line Walking Elephant im Prinzip wie das zweite Bier an einem Abend, der dann zu einer langen, feierwütigen Nacht wird.

Bayerische Eskalation

Das war dann auch spätestens bei Hundling wirklich sonnenklar. Zu ihrer Mischung aus bayerischer Mundart, Rock´n Roll, Blues etc. wurden Füße und Hände im Publikum so richtig locker. Was nicht zuletzt den eskalativen Mundharmonika Solos (ja sowas geht!) und großartigen bayerischen Vokabeln wie „Rumsandln“ geschuldet war. Höhepunkt war auch die Neuinterpretation des Aggro Grünwald Klassikers „Eure Armut kotzt uns an“.

Mit und ohne Hundeköpfe

Als letzte Band des Abends standen BEATNIKBOY auf der Geburtstagseinladung. Die drei Jungs präsentierten ihre neue EP „Empire“ in neuem Gewand - wortwörtlich. Beziehungsweise in neuem Gewand hinter Hundemasken für den fulminanten Start. Ein knisterndes, elektronisches Intro und bevor die spannungsgeladene Stimmung mit ihrem Gesang explodierte, reißen die Jungs Hundemasken von ihren Köpfen. Klingt seltsam, war es aber gar nicht, sondern einfach ziemlich fett. Fett haben sie auch weiter gemacht, mit vibrierendem Elektro-Pop und treibenden Beats. So fett, dass man eine Geburtstagstorte (obwohl Geburtstagstorten wirklich wunderbar sind) an diesem Abend nicht vermisst hat!

Platte des Monats

Conor O'Brien zeigt mit The Art of Pretending to Swim, dass Indie-Folk auch im Jahr 2018 noch spannender klingen kann, als man das von diesem Genre erwartet hätte. Das vierte Album der Villagers vereint, was eigentlich widersprüchlich wirkt: Folk mit R'n'B und Experimentierfreude mit Zugänglichkeit. 

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Donnerstag, 18. Oktober, 18 Uhr
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Donnerstag, 18. Oktober 2018
 
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Samstag, 27. Oktober 2018
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